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Für viele Patienten eine sehr persönliche Entscheidung. Erfahren Sie mehr über Vor- und Nachteile der beiden Verabreichungsformen.

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Schizophrenie – die Fakten

Wie verbreitet ist Schizophrenie?

  • Die ersten Krankheitszeichen einer Schizophrenie treten meistens im Jugend- oder frühen Erwachsenenalter auf
  • Weltweit erkrankt etwa einer von Hundert Menschen an Schizophrenie
  • In Deutschland sind etwa 0,5% - 1% von einer Schizophrenie betroffen

Was sind die Ursachen für Schizophrenie?

Das so genannte „Vulnerabilitäts-Stress-Modell“ sagt aus, dass bestimmte Personen mit neurochemischen und/oder hirnanatomischen Voraussetzungen gefährdet sind, eine Psychose zu bekommen. Die Krankheit kann dann auftreten wenn bestimmte psychosoziale Stressfaktoren hinzukommen, wie z. B.:

  • Schulische und berufliche Wechsel
  • Ablösung vom Elternhaus
  • Partnerschaftsprobleme
  • Drogenkonsum

Wie äußert sich Schizophrenie?

Aufgrund der Vielfältigkeit möglicher Symptome werden diese in verschiedene Gruppen unterteilt:

Frühwarnzeichen, z. B.

  • Stimmungsveränderungen wie Launenhaftigkeit, Depression, Unfähigkeit zu Weinen
  • Veränderungen von Sinneswahrnehmungen, ungewöhnliche Geräusch- oder Lichtempfindlichkeit
  • Entwicklung extremer Aktivität oder Inaktivität

Negativ-Symptome, z. B.

  • Antriebsarmut
  • Sozialer Rückzug
  • Konzentrationsmangel

Positiv-Symptome, z. B.

  • Halluzinationen (sehen, hören, riechen, schmecken)
  • Wahnvorstellungen
  • Verfolgungswahn

Kognitive Symptome, z. B.

  • Denkstörungen
  • Sprach- und Denkverarmung

Wie kann Schizophrenie behandelt werden?

Eine geeignete medikamentöse Therapie in Kombination mit psychotherapeutischen Maßnahmen kann dazu beitragen, die Symptome zu stabilisieren und zu einem aktiven Leben zurückzufinden.

Wie kann Rückfällen vorgebeugt werden?

Die Vermeidung von Rückfällen ist eines der wichtigsten Ziele der Behandlung. Medikamente führen nicht nur zu einer Besserung der Symptome, sondern können auch vor Rückfällen schützen. Dafür müssen die Medikamente regelmäßig genommen werden. Patienten, die nicht jeden Tag an die Tabletteneinnahme denken möchten, können ein modernes Depotpräparat erhalten. Diese werden als Spritze, z. B. alle vier Wochen, verabreicht. Erfahren Sie hier mehr über Depotpräparate. 

  • Unterstützt von:
    Otsuka - Lundbeck