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Diagnose von Schizophrenie

In der akuten Phase einer Schizophrenie lässt sich die Diagnose meist relativ einfach stellen. Allerdings muss sie immer mit großer Sorgfalt gestellt werden, weil auch bei anderen körperlichen und psychischen Erkrankungen psychotische Symptome vorkommen. Das Frühstadium einer Schizophrenie kann jedoch oft erst im Rückblick erkannt werden, weil die Symptome während der Prodromalphase sehr unspezifisch sind.

Entscheidend für die Diagnosestellung ist das ausführliche Gespräch mit einem Facharzt für Psychiatrie. Hierbei wird der Patient gründlich und sorgfältig befragt. Zur Diagnosestellung gehört außerdem eine genaue Verhaltensbeobachtung; dazu sind die Angaben der Angehörigen von großer Bedeutung, da manche Patienten bestimmte Symptome selbst nicht wahrnehmen oder äußern.

Auch eine sorgfältige körperliche Untersuchung mit Zusatzuntersuchungen wie Labordiagnostik und eine bildgebende Untersuchung des Gehirns soll durchgeführt werden. Damit werden organisch fassbare Ursachen wie z. B. ein Gehirntumor als Grund für die Krankheitszeichen des Patienten ausgeschlossen.

Aus der Zusammenschau aller Befunde lässt sich dann im akuten Stadium in der Regel sehr zuverlässig die Diagnose einer schizophrenen Psychose stellen. Dafür sind jedoch Geduld, wiederholte Gespräche, genaue Beobachtung und Erfahrung seitens des Arztes erforderlich.

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