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Was sind Bipolare Störungen?

Wieder einmal verliebt zu sein, sich über einen beruflichen Erfolg zu freuen, aber auch einen geliebten Menschen verloren zu haben oder auf den Partner wütend zu sein: Freude, Trauer, Jubel, Enttäuschung, Glück, Niedergeschlagenheit, Euphorie, Ärger – Gefühle und Stimmungen sind ein wichtiger Teil unseres Lebens.

Bipolare Störungen dagegen sind psychische Erkrankungen, bei denen diese Gefühle und Verhaltensweisen in extremen Ausprägungen auftreten. Diese extremen Schwankungen belasten die Betroffenen und das Umfeld sehr stark.

Das lateinische Wort „bipolar“ drückt aus, dass sich bei dieser Erkrankung zwei „Stimmungspole“ gegenüberstehen: Menschen, die an einer Bipolaren Störung erkranken, sind einmal „himmelhoch jauchzend“, ein andermal „zu Tode betrübt“. Die bekannteste Form der Bipolaren Störung wird daher häufig auch als manisch depressive Krankheit bezeichnet.

Abgrenzbare Zeiträume, in denen eine extreme Stimmungslage vorherrscht, nennen Fachleute „Episoden“ oder „Phasen“:

  • Eine Phase ausgeprägt niedergedrückter oder trauriger Stimmung ist eine depressive Episode oder Depression.
  • Eine Phase mit euphorischer Stimmung ist eine manische Episode oder Manie.

Bipolare Störungen sind keine seltenen Erkrankungen. Meist beginnen sie im Jugend- oder frühen Erwachsenenalter. Schätzungen zufolge leidet etwa jeder hundertste Deutsche an einer manisch-depressiven Erkrankung, bei etwa fünf Prozent der Allgemeinbevölkerung in Deutschland treten starke Stimmungsschwankungen auf. Jeder kann unabhängig von sozialer Schicht, Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit erkranken.

  • Unterstützt von:
    Otsuka - Lundbeck