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Diagnose von Bipolaren Störungen

Ärzte können eine psychische Erkrankung genauso wie etwa die Zuckerkrankheit oder den Bluthochdruck nach klaren Kriterien beurteilen und als solche erkennen. Anstelle von Blutuntersuchungen, Röntgenbefunden oder Blutdruckmessung treten die genaue Beschreibung und Zuordnung seelischer Veränderungen sowie die Beurteilung des zeitlichen Verlaufs der Erkrankung. Wichtigstes Handwerkszeug ist dabei die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese); die Einbeziehung von Angehörigen und anderen nahestehenden Personen ist hierbei von großer Bedeutung.

Andere Krankheiten, vor allem des zentralen Nervensystems, können mit ähnlichen Beschwerden einhergehen. Um solche Krankheiten auszuschließen, untersucht der Arzt beispielsweise auch das Blut und führt weitere Untersuchungen wie ein Elektrokardiogramm (EKG), ein Elektroenzephalogramm (EEG), ein Kernspintomogramm des Gehirns und gegebenenfalls eine „Nervenwasseruntersuchung“ durch. Eine genaue Diagnose einer Bipolaren Störung ist nötig, damit der Arzt die passende Therapie auswählen und möglichst früh mit der Therapie beginnen kann. Die frühe Diagnoseerstellung ist für den Verlauf der Erkrankung sehr wichtig: Denn je weniger Krankheitsphasen bis zum Beginn einer adäquaten Behandlung stattgefunden haben, desto besser spricht der Betroffene auf die Therapie an.

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